Fragen, die gestellt werden ...

Der Moderator des Tages begrüßt die Anwesenden und gibt ein paar persönliche Gedanken zum Thema oder Predigttext des Gottesdienstes oder manchmal auch zu aktuellen Ereignissen wieder. Wenn Mitglieder oder regelmäßige Besucher Geburtstag hatten, betet der Moderator für sie und gibt persönliche Glückwünsche weiter. Zwischendurch singen wir ein paar Lieder. Dann hören wir auf die Predigt, die zwischen 15 und 30 Minuten dauert. Darauf folgt wieder ein Lied, während dem eine freiwillige Kollekte eingesammelt wird. Danach kommen die Bekanntmachungen, Abschlussgebet und die Zusage des Segens Gottes.

Insgesamt dauert der Gottesdienst zwischen 50 und 70 Minuten. Er läuft sehr ungezwungen ab und jedes Mal, je nach Moderator und Prediger ganz anders. Es gibt auch keine Kleiderordnung.

Jeden ersten Sonntag im Monat essen wir gemeinsam und ganz ungezwungen zu Abend. Jeder kann etwas dazu beitragen, muss aber nicht!

LKG ist die Abkürzung für Landerskirchliche Gemeinschaft. Konkret bedeutet das, dass wir uns zwar zur Landeskirche gehörig fühlen, also zum jeweiligen örtlichen Kirchspiel der Evangelischen Kirche Mitteldeutschlands (EKM), aber sonst unabhängig agieren. Wir finanzieren uns deswegen auch nicht durch Kirchensteuern, sondern ausschließlich durch freiwillige Spenden.

Wir sind im Grunde genommen so etwas wie eine Kirche in der Kirche, nennen uns aber 'Gemeinschaft'. Die Idee geht schon auf Martin Luther zurück und hat sich seitdem immer wieder neu erfunden und weiterentwickelt. Unter "Unsere Geschichte" können Sie mehr lesen ...

Hauskreis nennen wir die Treffen in kleinen Gruppen bei uns Zuhause in den Häusern oder Wohnungen. Jeder ist herzlich dazu eingeladen. Wir singen gemeinsam, beten für einander, unterhalten uns über einen Bibeltext oder ein Thema, trinken Kaffen oder Tee oder ..., knabbern etwas und machen es uns bequem.

Generation PLUS nennt sich unser Seniorenkreis. Wir stehen dazu, dass wir nicht mehr die Jüngsten sind, verstecken uns aber auch nicht davor - PLUS also. Rund um Kaffee und Kuchen unterhalten wir uns, singen miteinander, hören auf ein Wort aus der Bibel und haben einfach eine gute Zeit miteinander.

Gebet ist für uns Reden mit Gott und Hören auf seine Stimme. Wir singen gemeinsam, tauschen Anliegen aus und beten dafür. Jeder kann sich beteiligen, aber auch schweigend zuhören. Wir sammeln Anliegen und beten nacheinander, in größeren Veranstaltungen nur eine oder zwei Personen stellvertretend für die anderen.

Manchmal benutzen wir auch vorformulierte Gebete. Hauptsächlich sind das neue oder alte Lieder, die in Gebetsform geschrieben wurden. Im Allgemeinen reden wir im Gebet wie wir auch mit einem vor uns stehenden Menschen sprechen würden. Da Gott nicht sichtbar ist und wir uns nicht ablenken lassen wollen, schließen die meisten die Augen und falten die Hände. Aber auch das kann jeder so halten, wie sie oder er es möchte.

Das bekannteste, vorformulierte Gebet ist das Vaterunser, welches Jesus seinen Freunden gelehrt hat und in der Bibel im Matthäus- und Lukasevangelium zu finden ist. Die Psalmen, ein Buch in der Bibel, widmet sich in 150 alten Liedern ausschließlich dem Gebet. Es ist spannend und inspirierend zu sehen, wie offen und ehrlich die Menschen schon vor Jahrtausenden mit Gott im Gebet gesprochen haben. So finden wir dort Freude, Dank, Trauer, Zorn, Zweifel, Erinnerung, Wüsche, Pläne und vieles mehr, was vor Gott gebracht wird. Ein altes, sehr bekanntes Kirchenlied in Gebetsform ist Großer Gott, wir loben dich, das seine Ursprünge schon im 4. Jahrhundert hat und in der heutigen Fassung aus dem 18. Jahrhundert ist. Es ist in allen Kirchen und christlichen Gemeinschaften sehr beliebt. In den letzten Jahrzehnten hat sich ein neuer Musikstil etabliert, der auch bei uns zu finden ist. Er nennt sich Anbetungsmusik oder Worship auf Neudeutsch und besteht aus gesungenen Gebeten in modernen Klängen und Rhythmen.

Unser Eingang hat zwar keine Rampe für Rollstühle. Dafür packen wir gerne an und helfen gerne jedem, für den die zwei Stufen in das Gemeinschaftshaus hinein ein Hindernis ist. Jeder ist willkommen! Für Hinweise, wie wir unseren Eingang besser gestalten können, wären wir sehr dankbar.

Dafür sind wir mehrsprachig. Unsere Veranstaltungen sind bis jetzt nur auf deutsch. Unser Predigerehepaar spricht neben deutsch aber auch englisch, spanisch, portugiesisch und japanisch. In Brasilien haben sie für Familien mit geistig und körperlich schwerstbehinderten Angehörigen ganzheitliche Angebote erarbeitet.

Kommen Sie auf uns zu, schauen Sie vorbei oder rufen sie an. Wir beantworten gerne alle Fragen, die Sie zu unserer Gemeinschaft haben. Wenn Fragen öfter auftauchen, arbeiten wir sie in diese Frage-Antwort-Seite ein.

Wo Sie uns finden ...

diegemeinschaft

LKG Aschersleben

Geschwister-Scholl-Str. 14

(B180, GEGENÜBER EDEKA, MEDIMAX)

06449 Aschersleben



diegemeinschaft

LKG Hettstedt

Hadebornstr. 12 (Vor dem Saigertor Straße links) 06333 Hettstedt

Ihre Ansprechpartner ...

Lars-Uwe Jung

Er ist seit August 2019 unser hauptamtlicher Prediger und schwer dabei, uns und unsere Region kennenzulernen. Verheiratet ist er mit Sonja. Die beiden waren ein paar Jahre im Nordosten Brasiliens unterwegs, wo sie in der Ausbildung von Gemeindeleitern und der Begleitung von Familien mit körperlich und geistig behinderten Angehörigen.

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Klaus Groth

Er ist der Vorsitzende des Bezirks Aschersleben, also der beiden LKG in Aschersleben und Hettstedt. Er leitet zusammen mit Prediger und Vorstand die Gemeinde, moderiert regelmäßig den Gottesdienst und predigt ab und zu.

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Henri Kiesewalter

Er ist unser Mansfelder Original, Vertreter der LKG Hettstedt und predigt ab und zu in unseren Gottesdiensten. Wo Hilfe am Mann ist – er ist da.

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